In der Umgangssprache werden die Begriffe Chatbot, virtueller Assistent und Agent oft als Synonyme verwendet. In Wirklichkeit bezeichnen sie zutiefst unterschiedliche Konzepte. Astrorant hat eine präzise und bewusste Wahl getroffen: keine Chatbots zu entwickeln, sondern Sprach-Agenten und Text-Agenten. Es ist keine Frage der Mode oder der verfügbaren Technologie, sondern des Ansatzes zum Problem.
Die strukturelle Grenze der Chatbots
Ein Chatbot ist per Definition ein reaktives und geführtes Werkzeug: Er reagiert auf vordefinierte Eingaben, folgt starren Abläufen, verwaltet kurze und wenig kontextbezogene Gespräche. Selbst wenn er "intelligent" ist, bleibt ein Chatbot auf ein Frage–Antwort-Schema beschränkt. Er trifft keine Entscheidungen, schließt keine Prozesse ab, hat keine Verantwortung für das Endergebnis. Mit anderen Worten: Ein Chatbot führt Gespräche, handelt aber nicht. Für Astrorant ist diese Grenze inakzeptabel.
Agenten, nicht Schnittstellen
Ein Agent ist etwas anderes. Ein Agent:
- hat ein Ziel,
- versteht den Kontext,
- führt konkrete Aktionen aus,
- erledigt eine Aufgabe.
Ob sprachlich oder textlich, ein Astrorant-Agent beschränkt sich nicht darauf, "gut zu antworten": Er verwaltet eine Reservierung, überprüft die Verfügbarkeit, weist ein Zeitfenster zu, bestätigt oder ändert einen Vorgang. Der Wert liegt nicht in der Konversation selbst, sondern im Ergebnis.